Spruch des Tages 02. Oktober 2019: „Krebsprävention durch Vermeidung von Giften in der Technologie“
Viele Studien und Untersuchungen über Elektro- und Elektronikgeräte zeigen eine ganz klare Schadstoffbelastung. Zum Beispiel führte Computerbild 2013 einen Labortest mit 118 Geräten – von Steckdosenleisten über Handytaschen, Babyfone, Blutdruckmessgeräte bis zu Spielzeug und Computern – durch. Ergebnis: Bis auf lediglich 18 Produkte waren alle voll mit schädlichen Substanzen. 32 davon hätten sogar nicht einmal in den Handel kommen dürfen, wie die Zeitschrift schrieb.
Die US-amerikanische Gesundheitsorganisation HealthyStuff untersuchte 36 Handy-Modelle auf ihre chemischen Bestand-teile und war erfolgreich fündig. Sie stellte fest, dass manche Handys bis zu 40 Schadstoffe enthalten, die zum Teil bis zu 23% des Gewichts des mobilen Gerätes ausmachen können.
Von Kühlschränken bis Bildschirmen enthalten neue wie alte Geräte hohe Mengen an bedenklichen Stoffen. Besonders betroffen von dieser Schadstoffflut sind Entsorger und Mitarbeiter in Recycling-Unternehmen.
Können Laserdrucker Krebs verursachen?
„Lasertechnologie: Drucker giftig wie mittelstark befahrene Straßen“ – stand in einem Bericht der Welt online (vom 26.9.2011). Laserdrucker scheiden extrem viel Feinstaub aus, in einem geschlossenen Raum entspricht die Konzentration ungefähr der einer mittelstark befahrenen Straße.
Eine Studie der Universität Rostock aus dem Jahr 2008 belegt, dass der Staub von Tonerpatronen bei Laserdruckern und Kopierern Lungenkrebs verursachen kann. Es wurde festgestellt, dass Mitarbeiter, die in Firmen arbeiten, die Drucker und Kopierer herstellen oder wo diese stark benutzt werden, zu-nehmend Lungenprobleme haben. Viele werden sogar arbeits-unfähig und invalide. Einige Menschen reagieren auch aller-gisch auf Druckererzeugnisse wie Tonerpulver. Sie verlieren beispielsweise ihre Stimme, sobald sie in Räume kommen, in denen Drucker oder Kopierer stehen, so die Rostocker Studie.
Wir wünschen euch einen schönen Mittwoch!

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